Dampfsperre für feuchte Untergründe
Feuchte Untergründe und erhöhte Restfeuchtigkeit – beispielsweise bei jungen Betonflächen – stellen im Bauwesen eine häufige Herausforderung dar und können zu erheblichen Schäden oder Bauverzögerungen führen. Die Dampfsperre für feuchte Untergründe von SCHOMBURG bietet eine zuverlässige Lösung, um aufsteigende Feuchtigkeit dauerhaft zu blockieren und empfindliche Bodenbeläge sicher zu schützen.
Das System basiert auf leistungsstarken 2‑komponentigen Epoxidharz-Sperrgrundierungen, die speziell für feuchte Untergründe entwickelt wurden. Sie wirken als kapillarbrechende und diffusionshemmende Schicht, verhindern das Eindringen von Feuchtigkeit aus dem Untergrund und schützen zuverlässig vor Schäden wie Osmoseblasen, Ablösungen oder Verformungen von Belägen wie Parkett, Naturstein oder Kunststoffböden.
Die SCHOMBURG Dampfsperre kommt vielseitig zum Einsatz – in Industrie- und Gewerbehallen ebenso wie im Wohnungsbau oder in landwirtschaftlichen Gebäuden. Sie eignet sich besonders überall dort, wo ein Risiko von rückseitiger Feuchtigkeit besteht und gleichzeitig hohe Anforderungen an Langlebigkeit, Belastbarkeit und Sicherheit gestellt werden.
Das System umfasst alle notwendigen Arbeitsschritte: von der sorgfältigen Untergrundvorbereitung über die Reinigung bis hin zum gleichmäßigen Auftrag der Sperrgrundierung. So entsteht eine gleichmäßige, widerstandsfähige Abdichtungsebene, die optimal mit nachfolgenden Beschichtungen oder Belägen kombiniert werden kann und langfristig für sichere Baukonstruktionen sorgt.
1 Untergrundvorbehandlung
Untergründe müssen tragfähig, ausreichend fest (Beton/Güte: mind. C 20/25 und Zementestrich/Güte mind. CT–C35–F5), sowie frei sein von trennenden und haftungsmindernden Substanzen, wie z.B. Anstrichreste. Je nach Beschaffenheit des zu bearbeitenden Untergrundes sind geeignete Verfahren, wie z.B. Schleifen einzusetzen.
2 Reinigungsvorarbeit
Die durch die untergrundvorbereitende Maßnahme entstandenen Staubpartikel sind mittels Besen gründlich abzureinigen, ein einwässern der Untergrundoberfläche mittels Leitungswasser verbessert das spätere kapillare Materialeindringverhalten.
3 Materialauftrag
Das ordnungsgemäß angemischte 2-komponentige Material wird portionsweise mit einem Gummilippenschieber auf den vorgenässten Untergrund (mattfeuchte Optik) aufgebracht und mittels Schrubberbesen intensiv eingebürstet.
4 Abrollen
Um einen gleichmäßigen Materialfilm auf der Untergundoberfläche zu garantieren, sollte mit einer geeigneten Lammfellrolle das frisch applizierte Material nochmals gleichmäßig nachgerollt werden.
5 Absandung
Unmittelbar nach dem Materialauftrag ist die frisch applizierte Grundierungsschicht, ausschließlich nur bei ASODUR-SG2, mit einem geeignetem Quarzsand gleichmäßig abzusanden. ASODUR-SG3 braucht nicht abgesandet werden, da eine chemische Bindung entsteht. Nach Erhärtung losen Quarzsand durch absaugen entfernen.