Nachträgliche kristalline Abdichtung
Die nachträgliche kristalline Abdichtung bietet eine innovative und nachhaltige Lösung zur Bauwerksabdichtung von Beton in der Sanierung. Durch die gezielte Anwendung moderner Abdichtungssysteme dringen aktive Wirkstoffe tief in die Betonstruktur ein und bilden dort unlösliche Kristalle. Diese verschließen selbst feinste Poren und Risse dauerhaft und machen das Bauteil zuverlässig wasserundurchlässig.
Ein entscheidender Vorteil der kristallinen Abdichtung liegt in ihrer Wirkungsweise: Eindringendes Wasser fungiert als Transportmedium und unterstützt die Reaktion im Inneren des Betons. Dadurch entsteht eine langlebige, wartungsarme Abdichtung – perfekt für Keller, Tiefgaragen, Wasserbehälter und andere erdberührte Bauteile im Bestand. Das Verfahren eignet sich besonders für die nachträgliche Abdichtung bei Feuchtigkeitsschäden oder Wassereintritt und erfüllt höchste Anforderungen, beispielsweise auch im Bereich von Trinkwasseranlagen.
Mit Systemlösungen wie AQUAFIN-IC bietet sich eine effiziente Möglichkeit zur Instandsetzung und langfristigen Sicherung der Bausubstanz – wirtschaftlich, zuverlässig und nachhaltig. Ob Sanierung im Wohnbau oder Schutz von gewerblichen und kommunalen Bauwerken: Die kristalline Abdichtung sorgt für dauerhafte Trockenheit und Werterhalt Ihrer Immobilie.
1 Risse und Schadstellen öffnen
Entfernen Sie alle lose Bestandteile aus den gerissenen und beschädigten Bereichen. Stemmen Sie die statischen Risse bis zu einer Breite von mind. 20 mm und einer Tiefe von mind. 25 mm auf.
2 Sofort-Abdichtung von Wassereinbrüchen
Wasserdurchbrüche sind fachgerecht mit dem schnell erhärtenden mineralischen Stopfmörtel FIX 20-T zu schließen.
3 Anmischen von FIX 20-T
Eine dem Wasserdurchbruch entsprechende Pulvermenge mit ca. 25 % Wasser zu einer knetfähigen Konsistenz homogen anmischen. Einen passenden Stopfen von Hand formen. Arbeiten Sie schnell – die Verarbeitungszeit beträgt nur ca. 3 Minuten!
4 Stopfen der Wassereinbruchstellen
Den geformten Stopfen drücken Sie in die Laufstelle ein. Halten Sie den Stopfen mit Ihrer Hand so lange fest, bis dieser erhärtet ist. Arbeiten Sie sofort die gestopfte Stelle mit einer Kelle nach.
5 Ausbesserung von Fehlstellen
Fehlerhafte Bereiche sind mit FIX 20-T, alternativ mit ASOCRET-IM, auszubessern.
6 Hohlkehle herstellen
Hohlkehle frisch in frisch mit ASOCRET-IM in einer Schenkellänge von ca. 4 cm in dem mit AQUAFIN-IC frisch vorgeschlämmten Bereich erstellen. Nach ca. 1–3 Stunden ist ASOCRET-IM mit AQUAFIN-IC zu überarbeiten.
7 Auftragen von AQUAFIN-IC
Feuchten Sie alle abzudichtenden Flächen mit sauberem Wasser an. Zwei Schichten AQUAFIN-IC in der erforderlichen Verbrauchsmenge mit einem Dachdeckerbesen, Quast oder im Spritzverfahren applizieren. Die zweite Schicht aufbringen, solange die erste Schicht noch klebrig und somit nicht durchgetrocknet ist.
8 Nachbehandlung
Die frische Beschichtung ist vor Witterungseinflüssen, wie z. B. Sonne, Wind, Regen und Frost etc., zu schützen. Die Abdichtungsschicht ist mind. 3 Tage lang feucht zu halten! Das erste Anfeuchten nach ca. einem Tag durchführen.