Nachträgliche Horizontalsperre - Mit pastösem Injektionsmaterial

Aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk ist eine häufige Ursache für Schäden in Bestandsgebäuden – von feuchten Wänden über abgeplatzten Putz bis hin zu Schimmelbildung. Besonders in Regionen mit hoher Baualtersstruktur ist eine zuverlässige Sanierung entscheidend. Die nachträgliche Horizontalsperre mit pastösem Injektionsmaterial von SCHOMBURG bietet eine moderne, effiziente Lösung zur dauerhaften Abdichtung gegen kapillar aufsteigende Feuchtigkeit – ohne aufwendige Eingriffe in die Bausubstanz.

1 Bohrlöcher erstellen

Erstellung der Bohrlöcher im Abstand von ca. 12,5 cm und einem Bohrwinkel von 0° - 45° mit einem elektropneumatischen Bohrgerät, das möglichst erschütterungsfrei arbeitet.

2 Bohrlöcher reinigen

Vor der Injektion ist der Bohrstaub sorgfältig zu entfernen, um eine höchtsmögliche Aufnahme des Wirkstoffs im Mauerwerk sicher zu stellen.

3 Horizontalsperre herstellen

Nach Reinigung der Bohrlöcher wird AQUAFIN-i380 mittels Injektionspistole im drucklosen Verfahren eingebracht. Es ist solange Material einzupressen, bis das Bohrloch vollständig gefüllt ist. Nach erfolgter Horizontalabdichtung werden objektbezogen die Bohrlöcher mit dem Bohrloch- und Hohlraum-Verfüllmörtel ASOCRET-BM oder ASOCRET-M30 verschlossen.