Nachträgliche Horizontalsperre - Mit flüssigem Injektionsmaterial

Aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk stellt ein häufiges Problem im Altbau und bei Bestandsgebäuden dar – insbesondere in Regionen mit hohem Grundwasser- und Feuchteaufkommen. Die nachträgliche Horizontalsperre mit flüssigem Injektionsmaterial von SCHOMBURG bietet eine effektive und dauerhaft zuverlässige Lösung zur Sanierung feuchter Wände und Kellerbereiche. Sie verhindert, dass Feuchtigkeit kapillar im Mauerwerk aufsteigt und schützt so langfristig vor Schimmelbildung, Putzschäden und Substanzverlust.

1 Wandfläche egalisieren

Um die Ausbreitung der Horizontalsperre zu optimieren, wird AQUAFIN-1K bis ca. 10 cm oberhalb der geplanten Bohrlochreihe im Streichverfahren aufgetragen.

2 Hohlräume verfüllen

Hohlräume und Fehlstellen im Untergrund mit dem Bohrlochmörtel ASOCRET-BM verfüllen.

3 Horizontalsperre herstellen

Nach Erstellung der Bohrlöcher (Bohrlochabstände zwischen 10–12,5  cm) AQUAFIN-F mittels Injektionspacker im ­Niederdruckverfahren (<10 bar) in den Untergrund injizieren. Der ­Injektionsdruck wird so lange aufrecht erhalten, bis sich der ­benachbarte Bereich des Packers mattglänzend abzeichnet. Nach ca. 24 Stunden die ­Packer entfernen und die Löcher mit ­ASOCRET-BM schließen.

4 Alternative: Drucklose Injektion

Im drucklosen Verfahren werden in die Bohrlöcher entsprechende Vorratsbehälter eingehängt und mit dem Injektionsmittel gefüllt. Die Verteilung im Untergrund geschieht ausschließlich mittels Schwerkraft und Saugverhalten des Untergrundes. Den Befüllvorgang so lange fortführen, bis kein Injektionsmittel mehr aufgenommen wird. Der Bohrlochverschluss erfolgt, wie im Druckverfahren, mit dem Bohrlochmörtel ASOCRET-BM oder ASOCRET-M30.