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Nachträgliche Horizontalsperre mit flüssigem Injektionsmaterial

Key Facts

Horizontalsperre fluessig
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1 Wandfläche egalisieren

Um die Ausbreitung der Horizontalsperre zu optimieren, wird AQUAFIN-1K bis ca. 10 cm oberhalb der geplanten Bohrlochreihe im Streichverfahren aufgetragen.

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2 Hohlräume verfüllen

Hohlräume und Fehlstellen im Untergrund mit dem Bohrlochmörtel ASOCRET-BM verfüllen.

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3 Horizontalsperre herstellen

Nach Erstellung der Bohrlöcher (Bohrlochabstände zwischen 10–12,5 cm) AQUAFIN-F mittels Injektionspacker im ­Niederdruckverfahren (<10 bar) in den Untergrund injizieren. Der ­Injektionsdruck wird so lange aufrecht erhalten, bis sich der ­benachbarte Bereich des Packers mattglänzend abzeichnet. Nach ca. 24 Stunden die ­Packer entfernen und die Löcher mit ­ASOCRET-BM schließen.

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4 Alternative: Drucklose Injektion

Im drucklosen Verfahren werden in die Bohrlöcher entsprechende Vorratsbehälter eingehängt und mit dem Injektionsmittel gefüllt. Die Verteilung im Untergrund geschieht ausschließlich mittels Schwerkraft und Saugverhalten des Untergrundes. Den Befüllvorgang so lange fortführen, bis kein Injektionsmittel mehr aufgenommen wird. Der Bohrlochverschluss erfolgt, wie im Druckverfahren, mit dem Bohrlochmörtel ASOCRET-BM.

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Schutz vor kapillar aufsteigender Feuchtigkeit: Nachträgliche Horizontalsperre