Kellerinnenabdichtung: Das klassische System für nicht rissgefährdete Untergründe
Feuchte Kellerwände, salzbelastetes Mauerwerk und eindringende Bodenfeuchtigkeit zählen zu den häufigsten Herausforderungen im Gebäudebestand. Mit der klassischen Kellerinnenabdichtung von SCHOMBURG steht eine bewährte Lösung für die nachträgliche Kellersanierung zur Verfügung: Das System auf Basis mineralischer Dichtungsschlämme eignet sich ideal für nicht rissgefährdete Untergründe und sorgt zuverlässig für trockene, dauerhaft geschützte Kellerbereiche.
Die mineralische Abdichtungstechnologie bildet eine wasserundurchlässige Schutzschicht auf Mauerwerk und Beton und überzeugt durch ihre hohe Haftung sowie ihre Langlebigkeit im Verbund mit dem Untergrund. Sie eignet sich besonders für den Einsatz in Bestandsgebäuden, wenn eine Außenabdichtung nicht möglich oder wirtschaftlich ist – eine häufige Situation bei Sanierungsprojekten im urbanen Raum oder bei bestehender Bebauung. Das klassische System kombiniert die Innenabdichtung mit abgestimmten Sanierputzlösungen, die Feuchtigkeit regulieren und Salze im Mauerwerk sicher binden. So entsteht ein diffusionsoffener Aufbau, der die Bausubstanz schützt und gleichzeitig für ein gesundes Raumklima sorgt.
Einsatzgebiete
- Umnutzung von Wohn- und Kellerräumen
- Sanierung von Nutzflächen
- Salzbelastete Flächen
- Schadhafte Putzflächen durch hygroskopische Feuchte
- Innen- und Außenbereich
Eigenschaften
- Hand- und maschinenverarbeitbar
- Hohe Salzspeicherfähigkeit
- Diffusionsoffen
- Hohe Flächenleistung
1 Untergrund vorbereiten
- Putz mindestens 80 cm über der Schadenszone entfernen.
- Mürbe und salzbelastete Fugen ca. 20 mm tief auskratzen.
- Umwandlung von Sulfat- und Chloridsalzen von leicht- zu schwerlöslichen Salzen mit ESCO-FLUAT.
- Fugen und Fehlstellen mit ASOCRET-M30 ausgleichen.
- Verdämmung der bestehenden Horizontalsperre und Sperrnut im Wand- /Bodenanschluss mit ASOCRET-M30 herstellen.
- Dichtkehle im Boden- /Wandanschluss mit ASOCRET-M30 ausführen.
2 Horizontalsperre herstellen
- Nachträgliche Horizontalsperre mit AQUAFIN-F anlegen.
- Bohrlöcher mit ASOCRET-M30 wieder verschließen.
3 Innenabdichtung
- Nachträgliche Innenabdichtung mit mineralischer Dichtungsschlämme AQUAFIN-1K zweilagig aufbringen. Bei Druckwasser dreilagig.
4 Sanierputzsystem
- Zur Haftverbesserung den Spritzbewurf THERMOPAL-SP volldeckend aufbringen.
- Verputzen der Wandflächen mit dem Sanierputz THERMOPAL-SR24.
- Bei einem erforderlichen Feinputz kann THERMOPAL-FS33 als Finish aufgetragen werden.