HOCHWASSERSCHÄDEN AN GEBÄUDEN Unsere Checkliste und Sanierungsempfehlung
Sanierung von Hochwasserschäden.
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Hochwasserschäden an Gebäuden | Checkliste
Checkliste Ein Überblick Hochwasser kann zu erheblichen Schäden an Gebäuden und der Inneneinrichtung führen. Neben den Feuchteschäden an den Kellerwänden stellt uns die Belastung durch ausgelaufenes Heizöl an Wand- und Bodenflächen vor eine weitere Herausforderung. Damit Sie einen Überblick über die ersten Schritte für die Sanierung der betroffenen Gebäudeteile bekommen, gibt unsere Checkliste für Hochwasserschäden und Ölkontamination erste Hinweise für die anstehenden Sanierungsmaßnahmen an Wand- und Bodenflächen.
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1 Hochwasserschäden dokumentieren • Alle betroffenen Bereiche inkl. beschädigte Gegenstände, Gebäudeteile und Außenanlagen in einer Liste detailliert notieren (Art des Schadens, Ausmaß, Beschreibung etc.) und fotografieren. • Höchsten erreichten Wasserstand an den Wänden und der Inneneinrichtung markieren.
2 Standsicherheit prüfen • Vorsicht bei Häusern in Holztafelbauweise: Unbedingt Hersteller oder einen geeigneten Sachverständigen kontaktieren, da hier teilweise Gipskartonplatten oder Holzfaserplatten zur Stabilisierung der Wände verwendet werden.
3 Wasser abpumpen • Sobald der Wasserspiegel fällt, sollte das Wasser im Gebäude schrittweise und langsam abgepumpt werden. Ein zu schnelles Abpumpen kann zu Schäden am Fundament und an den Wänden des Gebäudes führen. • Bei größeren Wassermengen oder Unsicherheiten eine Fachperson hinzuziehen.
4 Schlamm zügig entfernen • Getrockneter Schlamm ist hart und lässt sich nur noch mit großem Aufwand entfernen. Oftmals kommt es dabei zu Beschädigungen an Böden und Wänden. • Durch den Schlamm bleibt die Bausubstanz feucht. Dies kann zu Schimmelpilzbefall und anderen feuchtigkeitsbedingten Schäden führen.
5 Nasse Gegenstände wie Tapeten, Bodenbeläge usw. entfernen • Durch schnelles Entfernen kann der darunterliegende Untergrund trocknen bzw. die Schimmelbildung und weitere Schäden vermieden werden.
6 Überprüfen der erdberührten Wandflächen / Kellerwände •N ach freilegen des Mauerwerkes muss der Zustand der vorhandenen Außenabdichtung beurteilt werden. Dabei werden Risse, Fehlstellen und andere Schäden festgestellt. • Schäden an Hauseinführungen und Hausanschlüssen prüfen.
7 Zusätzliche Maßnahmen bei Belastung durch Heizöl im Gebäude •M ithilfe der Feuerwehr kann der Ölaustritt eingedämmt und fachgerecht entsorgt werden. • Ist nur wenig Öl ausgelaufen, sollte der Wasserspiegel im Gebäude nicht vollständig abgesenkt werden. So wird verhindert, dass das Öl mit dem Wasser in die gesamte Baukonstruktion eindringt. Das Öl von der Oberfläche entfernen. •D en kontaminierten Putz/Estrich mind. 80 cm über den belasteten Bereich hinaus entfernen. • R einigen Sie die Wand- und Bodenflächen mit einem tensidhaltigen Reinigungsmittel ASO-R008. Tiefer Öleintrag im Bauteil: • Möglichkeit 1: Der betroffene Bereich der Wand oder des Bodens muss abgetragen und entsorgt werden. • Möglichkeit 2: Das eingedrungene Öl wird versiegelt. Wir empfehlen dazu unser spezielles Epoxidharz ASODUR-SG3-thix.
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Hochwasserschäden an Gebäuden | Sanierputzsystem
Sanierputzsystem Für feuchte- und salzgeschädigtes Mauerwerk ohne zusätzliche Abdichtungsmaßnahmen
THERMOPAL-ULTRA-white
ESCO-FLUAT
THERMOPAL-SP
AQUAFIN-i380
1. Untergrundvorbereitung 1 Putz mindestens 80 cm über der Schadenszone entfernen 2 Mürbe und salzbelastete Fugen ca. 20 mm tief auskratzen 3 Umwandlung von Sulfat- und Chloridsalzen von leicht- zu schwerlöslichen Salzen mit ESCO-FLUAT 4 Fugen und Fehlstellen mit THERMOPAL-GP11 ausgleichen 2. Horizontalsperre 1 Nachträgliche Horizontalsperre mit AQUAFIN-i380 oder AQUAFIN-F anlegen 2 Bohrlöcher mit ASOCRET-M30 wieder verschließen 3. Sanierputzsystem 1 Zur Haftverbesserung den Spritzbewurf THERMOPAL-SP halbdeckend auf den tragfähigen Untergrund aufbringen 2 Bei Bedarf (z.B. hoher Salzbelastung und großen Unebenheiten) wird der Grundputz THERMOPAL-GP11 als Zwischenlage aufgebracht. Die Oberfläche für den nachfolgenden Sanierputz horizontal aufrauen 3 Verputzen der Wandflächen mit dem Sanierputz THERMOPAL-ULTRA-white 4 Bei einem erforderlichen Feinputz kann THERMOPAL-FS33 als Finish aufgetragen werden
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Hochwasserschäden an Gebäuden | Produkte
Produkte THERMOPAL® -ULTRA-white WTA-Sanierschnellputz • Weiße Sanierputzoberfläche, direkt nutzbar • Klimaregulierend • Hohe Ergiebigkeit • Reaktive Durchhärtung bei kritischen Objektbedingungen
AQUAFIN®-i380 Injektionscreme für die nachträgliche Horizontalsperre • Gebrauchsfertig • Hohe Eindringtiefe • Einfache und sichere Anwendung • Drucklose Verarbeitung
THERMOPAL®-SP WTA Saniervorspritzmörtel • mineralischer Werktrockenmörtel • WTA-zertifiziert
ESCO-FLUAT Lösung zur Behandlung von bauschädlichen Salzen • Konzentrat • Zum Umwandeln von bauschädlichen Salzen • Zur Verhinderung einer zu frühen Salzeinwirkung in frische Sanierputze • Lösungsmittelfrei
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Hochwasserschäden an Gebäuden | Tagessystem
Das Tagessystem Für schnelle Sanierungsmaßnahmen an einem Tag
THERMOPAL-ULTRA-white ASOCRET-M30 ESCO-FLUAT AQUAFIN-i380
1. Untergrundvorbereitung 1 Putz mindestens 80 cm über der Schadenszone entfernen 2 Mürbe und salzbelastete Fugen ca. 20 mm tief auskratzen 3 Umwandlung von Sulfat- und Chloridsalzen von leicht- zu schwerlöslichen Salzen mit ESCO-FLUAT 4 Fugen und Fehlstellen mit ASOCRET-M30 ausgleichen 5 Verdämmung der bestehenden Horizontalsperre und Sperrnut im Wand- /Bodenanschluss mit ASOCRET-M30 herstellen 6 Dichtkehle im Boden- /Wandanschluss mit ASOCRET-M30 ausführen 2. Horizontalsperre 1 Sperrputzlage und Flächenegalisierung mit ASOCRET-M30 aufbringen 2 Bohrlöcher mit ASOCRET-M30 wieder verschließen 3. Innenabdichtung 1 Sperrputzlage und Flächenegalisierung mit ASOCRET-M30 aufbringen 2 Die noch frische Schicht waagerecht mittels 6 mm Zahnung aufkämmen 4. Sanierputzsystem 1 Verputzen der Wandflächen mit dem Sanierputz THERMOPAL-ULTRA-white
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Anwendungsvideo
ASOCRET-M30 Wasserabweisender Multimörtel bis 30 mm • Schnell abbindend • Sulfatbeständig • Sehr geschmeidig
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Hochwasserschäden an Gebäuden | Mineralische Bauwerksabdichtung
Mineralische Bauwerksabdichtung Mit AQUAFIN-RB400 Mineralische Bauwerksabdichtungen wie AQUAFIN-RB400 zeichnen sich durch ihre Vielseitigkeit aus. Ein großer Vorteil ist die reaktive Trocknung. Das bedeutet: Egal, ob Regen, Wärme oder Kälte trocknet AQUAFIN-RB400 nahezu klimaunab-
hängig durch. Und das besonders schnell. Bereits nach drei Stunden lässt sich das Material überarbeiten und ermöglicht einen schnellen Baufortschritt, wie er beim Einsatz von Bitumenabdichtungen nicht denkbar wäre.
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Bauwerksabdichtung für Neubau und Bestand mit AQUAFIN-RB400 1 Vollfugiges/ebenflächiges Mauerwerk/Beton
4 Übergang Sockelbereich mit AQUAFIN- RB400
2 Dichtkehle mineralisch mit ASOCRET - M30
5 Flächenabdichtung mit AQUAFIN- RB400
3 Dichtmanschette mit ADF-Rohrmanschette
6 Schutzschicht
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Sockel- und Detailabdichtung mit AQUAFIN-RB400 1
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Zweischaliges Mauerwerk, Hintermauerwerk/Außenschale
Dichtbandtechnik an Elementen
Abdichtung unter aufgehenden Wänden und Hintermauerwerk mit AQUAFIN-RB400
AQUAFIN-RB400 Schnelle mineralische Bauwerksabdichtung • Flexible polymermodifizierte Dickbeschichtung (FPD) • Mineralische Dichtungsschlämme (MDS) • bitumenfrei • schnelle reaktive Durchtrocknung • verbesserte Rissüberbrückung auch bei niedrigen Temperaturen (−5 °C) • sehr emissionsarm - EMICODE® EC 1PLUS
Website
Weitere Lösungen und Anwendungsbereiche von AQUAFIN-RB400 finden Sie auf aquafin.de.
Systemprodukte • ADF-Rohrmanschette • ASOCRET-M30 • AQUAFIN-Primer • AQUAFIN-1K • ASO-Dichtband-2000-S • ASO-Anschlussdichtband • ADF-Dehnfugenband
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Hochwasserschäden an Gebäuden | Notizen
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Die Unternehmensgruppe SCHOMBURG entwickelt, produziert und vertreibt SystemBaustoffe für die Bereiche: • Bauwerksabdichtung/-instandsetzung • Fliesen-/Naturstein-/Estrichverlegung • Bodenschutz-/Beschichtungssysteme National und international zeichnet SCHOMBURG seit über 85 Jahren eine im Markt anerkannte Entwicklungskompetenz aus. System-Baustoffe aus der eigenen Produktion genießen weltweit ein hohes Ansehen.
24/24 RiR/IsK/LaA
SCHOMBURG GmbH Aquafinstraße 2–8 D -32760 Detmold (Germany) Telefon + 49 - 5231- 953 - 00 Fax + 49 - 5231- 953-333 www.schomburg.de
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Um den hohen Anforderungen eines sich ständig weiter entwickelnden Marktes gerecht zu werden, investieren wir kontinuierlich in die Forschung und Entwicklung neuer und bereits bestehender Produkte. Dies garantiert eine ständig hohe Produktqualität zur Zufriedenheit unserer Kunden.
Änderungen vorbehalten. Rechtsrelevant ist das jeweils gültige Technische Merkblatt.
Fachleute schätzen die Qualität und die Wirtschaftlichkeit der System-Baustoffe, die Serviceleistungen und somit die Kernkompetenz der Unternehmensgruppe.